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Echt gar nixxxx

Zen, Business und das Leben.

Und was sonst noch ganz einfach ist.

1407, 2016

life feels so white

By | Juli 14th, 2016|Categories: Abenteuer Spiritualität, Ai Sinnecht, Aktuell|Tags: |0 Comments

life feels so white

Life feels so white - sinnecht

Lebens-Gefühl

1106, 2016

Sinnecht kommt zu sich

By | Juni 11th, 2016|Categories: Abenteuer Spiritualität, Ai Sinnecht|Tags: , , , |0 Comments

Die letzten Monate waren eine aufregende Zeit.

Es ist nichts passiert. Von außen betrachtet nur das übliche. Kochen, putzen, schlafen, arbeiten, essen… Es gibt Zeiten, wo das normale reicht. Es kostet Energien, wenn innere Veränderung zu leisten ist. Keinerlei aufregende Ereignisse, und das war genug.

So bin ich weithin aus Eurem Blickfeld abgetaucht. Retreat.

Man hätte beobachten können, dass ich bei Treffen bin, wo intensiv im Stil des japanischen Zen meditiert wird. Sofern jemand in meine Wohnung hatte blicken können, hätte er auch bemerkt, dass ich das regelmäßig zu Hause tue.

Manch einer meditiert zur Entspannung – ich kann das nur empfehlen.

Doch regelmäßige Praxis kann größere Veränderungen in Gang setzen und fördern. Es wirft auf sich selbst zurück und führt zu erhöhter Wahrnehmung. Langfristig ändert es die Art und Weise, wie wir denken – die Hirnforschung bestätigt das – und unser Welt- und Selbstbild, wenn immer mehr der hinderlichen Störungen verschwinden.

Wer schnell genug gewesen wäre, diese kleine Viertelstunde auf zu spüren, hätte mich eines Tages im Amtsgericht verschwinden und mit der Bestätigung des Kirchenaustritts wieder draus auftauchen sehen. Keine große Sache, doch ist es Ergebnis eines weltverändernden – meiner Welt – und gar nicht geplanten Prozesses. Knoten haben sich aufgelöst.  Vieles verlor an Bedeutung.

Mit mir verändert sich auch Sinnecht. Es erweist sich, dass Gedanken, denen Sinnecht entsprungen ist, meiner Alltags-Wahrnehmung in manchem bereits voraus geeilt waren. Sie werden in Zukunft Sinnecht noch stärker prägen. So werde mehr ich zu Sinnecht und Sinnecht dabei um so mehr das, was es werden soll.

Es ist Zeit, auf zu tauchen. Sinnecht kommt immer mehr zu sich selbst.

 

 

1401, 2016

Willkommen im Neuen Jahr!

By | Januar 14th, 2016|Categories: Abenteuer Spiritualität|Tags: , |0 Comments

Liebe Sinnecht-Leser,

ich wünsche Euch eine gutes Jahr 2016!

Inzwischen habt Ihr vermutlich die guten Vorsätze fürs neue Jahr hinter euch gelassen und bis nächsten Jahresanfang ad acta gelegt. Nicht dass ich es Euch nicht gönne, Euer Leben zu verbessern!

Die Realität ist aber meist eher so, dass sich durch kleine, kontinuierliche Schritte etwas ändert. Nicht nur sicherer, sondern auch aufs Ganze gesehen schneller.

Und wenn es doch mal zu größeren Sprüngen kommt, ist das meist unerwartet und nicht planbar. Irgendjemand sagt etwas und bling… so geht’s… das ist der Weg…

Größere Aktionen vor Augen müssen sonst schon wirklich geplant sein, um zu klappen, mit allem drum und dran. Das Ergebnis vieler kleiner Schritte, Zeichnung: Fußspuren nakter Füßedie man vorher bereits tut. Und dann sind in der Regel auch andere mit eingebunden. Man kann am Ende gar nicht so leicht wieder aus!

Also wünsche ich Euch nicht Feuerwerk und Gute Vorsätze, sondern einen guten Weg und heute den besten kleinen Schritt, den Ihr machen könnt.

Der ist nicht irgendwo weit weg, sondern direkt vor Euch.

Es ist einfach nur der nächste.

512, 2015

Nach Advent ist mir gar nicht…

By | Dezember 5th, 2015|Categories: Abenteuer Spiritualität, Ai Sinnecht, Aktuell|Tags: , , , , , |0 Comments

Eine brennende Kerze.Am Sonntag war der erste Advent. Den ersten Dezember mit dem Beginn des Adventskalenders haben wir auch hinter uns gelassen. Adventlich ist mir nicht geworden.

Weihnachten ist weit weg. In der schnellen, digitalen Welt, sind 3 Wochen eine weite Entfernung.

Advent versagt

Neulich erzählte jemand auf Facebook, wie sie Plätzchen gebacken haben. Und wie schön das in adventliche Stimmung bringt.
Ich backe keine Plätzchen. Allein in der Küche stehen, um Plätzchen verschenken zu können an Leute, die genug Plätzchen haben. Nö.

Geschenk durchgestrichen.Lebkuchen gibt es schon seit Oktober, das hat längst mit Weihnachten nichts mehr zu tun.

Geschenke zu Weihnachten haben meine Eltern abgeschafft. Ich muss keine besorgen.

Weihnachtsbaum brauche ich auch keinen. Ich habe keinen Platz. Und zuhause bin ich an Weihnachten eh nicht. Außer Heiligabend. Und da bin ich in der Kirche. Das garantiert dann Weihnachtsgefühl zum Vierundzwanzigsten. Pünktlich, schnell und direkt vom Anbieter.

Sehnsucht bleibt

Kann ich als wirkungsvolle Maßnahme empfehlen, aber wer geht schon in die verschiedene Pfeile durcheinander in alle Richtungen.Kirche. Es ist nicht verwunderlich, wenn immer mehr Menschen Weihnachten irgendwas ganz anderes machen. Cocktail-Party. Rock-Night. Trainingslager.
Warum auch nicht. Ist doch endlich mal Zeit dafür.

Weihnachts-Blues und Familienstreit braucht auch keiner.

Und doch bleibt eine Sehnsucht. Manchmal offen, manchmal verborgen.

Christen feiern an Weihnachten eigentlich was anderes: die Geburt des Erlösers. Die hat mit dem Weihnachtsgefühl gar nicht so viel zu tun.
Von manchem würde man ja ganz gerne erlöst werden an Weihnachten. Von Jingle Bells, Watteschnee und Werbemüll.

Wenn man an den Erlöser nicht glaubt, was feiert man dann?
Da kommt Erinnerung an Kindheit. An die Fähigkeit zu staunen. Bilder von glänzenden Augen. Glanz. Gloria.

Aber, sieht man tiefer, ist es mehr als das:
Sehnsucht nach echter Familie. Nach Harmonie ohne schräge Töne. Nach liebevollem Miteinander.

Es gibt sie wirklich

Die Sehnsucht gibt es. Sie wird von manchem mit blank gezogenem Sarkasmus beantwortet.
Alles nur Fake, Falschheit, hysterische Fiktion. Die Sehnsucht ist so groß, dass die eigene schlechte Erfahrung jedes gute Haar an anderen ausreißt.

Das ist traurig. Denn es gibt das wirklich, wonach die Sehnsucht sich ausstreckt. In Weihnachtsbäumen hängt es nicht. Gänsebraten sind auch nicht damit gefüllt.

Und warum brauchen wir dafür Weihnachten?
Gar nicht. Das ist nur dazu da, dass wir die Sehnsucht im Alltagstrubel nicht verlieren.

Und Advent ist sozusagen die Sehnsucht der Sehnsucht überhaupt. Warten auf den Sehnsuchtstag. Geniale Erfindung.

Bloß nicht jeden Tag Weihnachten!

Heute im Angebot: Weihnachten zum Mitnehmen. Sterne, Herzen, Bäume, Kerzen, bei uns für jeden in der richtigen Form, zum Umhängen, Nachziehen oder an den Hut Stecken. Nur heute zum Sonderpreis.Wenn der Advent nur nicht so viel zusätzlichen Trubel mit sich bringen würde, der den Alltag verstopft.

Der Advent ist fest im Griff der Werbebranche. Weil er einfach so genial ist. Bis zum Rand gefüllt, ja überbordend von Sehnsucht. Der ideale Nährboden, um Werbebotschaften aus zu säen.

So ein Ereignis kann sich kein Unternehmen selber ausdenken. Außer Apple. Das ist sozusagen die digitale Entlehnung von Weihnachten. Die Äpfel haben sie sowieso, die brauchen nur noch den Baum hinstellen. Und schon beißen alle an. Ganzjährig.

Sehnsucht ist das Mana der Werbewelt.

Game of Advertisement: Mana - 98%.Jeden Tag auf dem vorweihnachtlichen Niveau kaufanfällig gehalten werden, wäre sozusagen der Himmel des Vertriebs. Die absolute Sehnsuchtshölle.

Zumindest endet mit der Geburt des Erlösers bis jetzt regelmäßig die Vorweihnachts-Hölle. Vielleicht hätten wir aber besser einen Erlöser, der uns gleich von Weihnachten befreit.

Sehnsucht anders

Wohl ist mir deshalb so wenig adventlich. Ich habe letztendlich mit Verkauf zu tun. Und mit Ethik.

Mit Spiritualität noch dazu. Die ist nun wirklich nicht käuflich.

Sinnecht Stempel: echt leben - sinnvoll handelnIch kann nur Räume dafür bereitstellen. Begleitung anbieten. Hilfen ausarbeiten. Rede und Antwort stehen.

Da geht es auch um Sehnsucht. Allerdings spiele ich damit nicht. Ganz im Gegenteil.

Am Ende hilft das beste Angebot nichts, wenn es niemand sieht. Also habe ich mit Werbung zu tun. Über Dinge, die mir weiter helfen und die Qualität haben, möchte ich ja schon auch gerne erfahren.

Entscheidend ist, ob die Antwort, die man Dir gibt, zur Frage passt. Und ob Du Deine Fragen kennst.

Sehnsucht ist da. Genügend.
Das Verrückte an Weihnachten ist, dass es das, was wir so wünschen, wirklich gibt.

2811, 2015

Zwischen Zen und Kirche

By | November 28th, 2015|Categories: Abenteuer Spiritualität, Aktuell|Tags: , , |0 Comments

Zen ist in. Kirche ist out.

Zen und Kirche. Die Lage der Dinge in Kürze. Gesellschaftlich gesehen.
In Japan würde man das möglicherweise anders sehen, doch wir bleiben mal in unseren westlichen Gefilden. Wenigstens physisch und kulturell.

Sonntags in die Kirche gehen hält man für ziemlich verrückt, wenn man Ein Kreis mit innen einem Kreuz.nicht zu den Kirchgängern gehört, die, nebenbei, deutlich weniger “obrigkeitsgläubig” sind, als die Öffentlichkeit annimmt.

Wenn ich sage, ich meditere jeden Morgen, ruft das weit eher Anerkennung hervor, obwohl jeder eingeladen ist, es mir gleich zu tun. Ich biete Dir sogar an, Dir dabei zu helfen, kostenfrei wenn Du dich jetzt schon einträgst.

Wenn ich sage, ich betreibe Zen-Meditation und bin katholisch, schicken mich die Esoteriker auf den Mond und die “Frommen” unter den Christen in die Hölle.

Die Rückkehr

Es ist wohl eher üblich, dass Menschen bei uns sich buddhistischen Lehren zuwenden, weil sie etwas suchen oder auch weil es in ist, und irgendwann zu den eigenen Wurzeln zurückkehren, die eben doch in einer untergründig christlich geprägten Kultur liegen, als umgekehrt. Als ich begann, mich für Von Innen erleuchtete SchaleMeditation zu interessieren, war ich fünfzehn. Als Christin hätte ich mich selbst zu dem Zeitpunkt nicht verstanden, Buddhistin bin ich dabei auch keine geworden.

Faszination übte vor allem die Kultur des japanischen Zen aus.
Obwohl Zen eine chinesisch-japanische Form des Buddhismus ist, kann auf religiös-rituelle Formen (die es gibt) letztendlich verzichtet werden. Im Zentrum steht jene Erfahrung, die durch das Üben strenger Sitzmeditation angestoßen und gefördert wird. Zu der vom Zen geprägten Kultur gehört auch ein daraus erwachsenes ästhetisches Verständnis, das sich in Gestaltung und Kunsthandwerk, Kalligraphie, Bau- und Gartenkunst ausrückt, und die innere Haltung etwa beim Teetrinken, in der Musik und beim Budo (Kampfkunst), die auf jede andere Tätigkeit genauso anwendbar ist. Nicht zu vergessen, dass all das im Verhalten gegenüber anderen das Alltagleben erreichen muss.
Fotos von aufgeschichteten Steinchen, die heute so beliebt sind, gab es vor 30 Jahren nicht an jeder Ecke als Standardschmuck zu kaufen. Die möchte ich keinem ausreden, es hat nur hiermit wenig zu tun.

Der altarraum in der Kirche in Frankfurt-Riederwald. Licht fällt von oben ein. Eine Christusfigur hat symbolisch segnend am Kreuz die Hände erhoben. Altarkerzen brennen. An der Wand die Orgel.Später habe ich ein Diplom in Theologie erworben und ein Bakkalaureat in Philosophie. Ich habe bestens die Sprache der westlichen christlich-philosophischen Tradition gelernt. Sie scheint weit weg zu liegen von der östlicher Kulturen.

Daneben in Länge und Breite die spirituelle Welt christlicher Prägung durchschritten, immer der grundlegenden Regel jedes spirituellen Weges folgend: Weiter gehen.

Irgendwann aber kehrte die verschüttete Seite an die Oberfläche zurück. Um mehr Meditation ging es zunächst gar nicht. Spiritualität im Alltag leben war mir viel wichtiger und mein vorrangiges Thema.
Es war zunächst die ästhetische Dimension, die zurückkehrte: Schönheit aus der Reduktion, die Vollkommenheit des Unvollkommenen. Material gewordenes Loslassen. Es ordnet meinen Geist, macht gelassen.

Zendo ohne Religion

Es verging eine ganz Zeit, bis ich mich entschied, mich einmal wieder zum Meditieren hin zu setzen. Ich wollte mit 10 Minuten anfangen, ohne Druck. Doch ich merkte bereits beim ersten Mal: Das ist für mich zu wenig. Alles war sofort wieder da, vorausgegangene Erfahrung, Verbundenheit. Sitzen in Versenkung war einfach, und das ist ein großes Geschenk. Ein durchaus unerwartetes.Kirchentür führt ins Licht

Mit mir war längst vorher etwas geschehen, was sich nun auch hier auswirkte: Ich war zu größerer Einheit gekommen, im Denken und auch im Erleben: Einheit mit mir selbst und auch in Begegnungen mit anderen und im gesellschaftlichen Feld.
Nicht nur als soziale und psychische Dimension, sondern in der Weise des Denkens und Wahrnehmens selbst zeigte sich die Grenzen überschreitende Kraft, die jeden spirituellen Weg ausmacht.  Es waren Christen gewesen, die mich alles nötige gelehrt hatten.

Kreuz aus meinem LogoUnd nun auch hier: Es gab für mich keine Grenze mehr zwischen  westlicher und östlicher Spiritualität und Weisheit.

Kreis aus meinem LogoIch hatte früh erkannt, dass beides zwei unterschiedlichen Blickwinkeln entsprach, was sich gelegentlich in einander geradezu widersprechenden Sprachregelungen nieder schlägt. Wenn mich das auch immer davor bewahrt hatte, Gegensätze auf zu machen, hatte nichts desto trotz auch ich dabei einen Wechsel der Welten empfunden.
Doch es waren die Begrenzungen in mir selbst gewesen, nichts davon war mehr da.

Ich blieb diesselbe, wenn ich mich in diese anderen Räume begab, in denen ich wieder mir begegnete, ob sie christlich waren oder zen-buddhistisch. Und so begann ich wie von selbst, tiefer zu begreifen… zu verstehen…

Wozu…?

Erstmal ist Meditation weder “buddhistisch” noch “christlich” – das sind höchstens die Inhalte, die man hinein trägt und dem unterlegt. Hände des Buddha im Lozussitz.Fällst Du tiefer in die Versenkung, haben Texte ohnehin keine Bedeutung.

Die Gedanken verebben. Das innere Schweigen ist wortlos.

Doch Du fragst Dich vielleicht: Wozu das Ganze? Wenn ich katholisch bin und etwas wie Satori (“Erleuchtung”, “Erwachen”) damit gar keine religiöse Bedeutung hat, was soll mich denn bitte dazu animieren, mich täglich hin zu setzen und zu meditieren? Ruhe in der Hektik der modernen Welt zu finden? Oder doch die Suche nach einem höheren Selbst?

Nun, es gibt nichts zu erreichen. Alles ist schon da.

Meditieren ist kein Wundermittel. Es erhöht die Präsenz.

Mir gibt es die Fokussierung aufs Wesentliche. Das hilft, Prioritäten zu setzen und bei der Sache zu bleiben. Den klaren Blick für das, was ich will. Die nötige Disziplin, ohne mich zu etwas zwingen zu müssen. Setze ich mich am Morgen hin, hält das den ganzen Tag an.

Dies zu interpretieren, überlasse ich Dir selbst.

 

 

 

 

2011, 2015

Unsere Schulen: Video-Animation

By | November 20th, 2015|Categories: Aktuell, Society 21, Video|Tags: , , , |0 Comments

Ganz meine Meinung…

Eine geniale Zusammenfassung dessen, was wir in unseren Schulen PRODUZIEREN.

Was wir tun, woher das kommt und was dabei vor sich geht. Anschauen.

Ein Vortrag von Sir Ken Robinson, inhaltlich dicht aufbereitet in 11:40 als animierte Whiteboard-Zeichung. Selbst wenn Dein Englisch nicht perfekt sein sollte, solltest Du auf diese Weise gut verstehen…