Die letzten Monate waren eine aufregende Zeit.

Es ist nichts passiert. Von außen betrachtet nur das übliche. Kochen, putzen, schlafen, arbeiten, essen… Es gibt Zeiten, wo das normale reicht. Es kostet Energien, wenn innere Veränderung zu leisten ist. Keinerlei aufregende Ereignisse, und das war genug.

So bin ich weithin aus Eurem Blickfeld abgetaucht. Retreat.

Man hätte beobachten können, dass ich bei Treffen bin, wo intensiv im Stil des japanischen Zen meditiert wird. Sofern jemand in meine Wohnung hatte blicken können, hätte er auch bemerkt, dass ich das regelmäßig zu Hause tue.

Manch einer meditiert zur Entspannung – ich kann das nur empfehlen.

Doch regelmäßige Praxis kann größere Veränderungen in Gang setzen und fördern. Es wirft auf sich selbst zurück und führt zu erhöhter Wahrnehmung. Langfristig ändert es die Art und Weise, wie wir denken – die Hirnforschung bestätigt das – und unser Welt- und Selbstbild, wenn immer mehr der hinderlichen Störungen verschwinden.

Wer schnell genug gewesen wäre, diese kleine Viertelstunde auf zu spüren, hätte mich eines Tages im Amtsgericht verschwinden und mit der Bestätigung des Kirchenaustritts wieder draus auftauchen sehen. Keine große Sache, doch ist es Ergebnis eines weltverändernden – meiner Welt – und gar nicht geplanten Prozesses. Knoten haben sich aufgelöst.  Vieles verlor an Bedeutung.

Mit mir verändert sich auch Sinnecht. Es erweist sich, dass Gedanken, denen Sinnecht entsprungen ist, meiner Alltags-Wahrnehmung in manchem bereits voraus geeilt waren. Sie werden in Zukunft Sinnecht noch stärker prägen. So werde mehr ich zu Sinnecht und Sinnecht dabei um so mehr das, was es werden soll.

Es ist Zeit, auf zu tauchen. Sinnecht kommt immer mehr zu sich selbst.

 

 

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