Ilka D.
Amann
Katalysatorin für Bewusstseinsprozesse

Jeder gute Mentor hat diese Rolle, weil er selbst einen Weg gegangen ist.
Dies ist meine eigene Geschichte.
Mag ich nicht
Mag ich
Mit einigem wird man geboren. Anderes entwickelt sich.
Ein Weg entsteht. Die Welt, in der man sich vorfindet. Begegnungen, die einem widerfahren. Entscheidungen, die man trifft.

Doch.Tatsächlich. Ich mag Probleme lösen.
Mein Gehirn liebt es tricky, mehrschichtig und um die Ecke. Immer wenn es anderen "zu heiß" wird, fühlt es sich wohltemperiert und pudelwohl.
Probleme anderer Leute?
Ich interessiere mich dafür.
Solange ich zur Lösung etwas tun kann.
Charakter...
David Keirsey: Please Understand Me II. Temperament, Character, Intelligence.
Prometheus Nemesis Book Company 1998.
Leider ist der relevante Band II nie auf Deutsch erschieben.
In Keirseys Typologie bin ich Rationalist. Das sind die, deren Hauptmotivation Erkenntnis ist. Nicht Sicherheit, Freiheit oder Beziehung.
Wenn andere durchkommen wollten, wollte ich schon immer verstehen.
Lernen und recherchieren ist daher für mich selbstverständlich. Ich bin notorischer Autodidakt.
Daher findest Du bei mir statt Zertifikate echte Erfahrung und echtes Verstehen. Ich denke selbst.
Angeblich sind 1% der Bevölkerung Keirsey-Masterminds.
Mein Subtyp in der Typologie ist Mastermind.
Eine seltene Spezies eher introvertierter, utilitaristischer Pragmatiker, die permanent optimieren und sich auf ihre strategischen Fähigkeiten verlassen können.
Wir denken eigenständig und wollen die Eigenständigkeit anderer. Sind verlässlich. Und haben eine Art eigenes Wahrnehmungs-Tool dafür, mit wem Beziehungen langfristig eine Zukunft haben.
Unsere besten Motivatoren sind Schwierigkeiten, die logisch-kreative Lösungen erfordern. Wir wollen Dinge zu Ende bringen und sind gut darin, Entscheidungen zu treffen.
Plan B und C zu haben, gehört quasi zu unseren Core Features. Wir denken kontext- und systembezogen. Unser Sinn für langfristige Folgen scheint anderen manchmal wie Prophetie
Ein Wendepunkt...
..zwei Tage nach dem Test wachte ich auf, sah zum Fenster hinaus und dachte:
„Die Sonne… die Bäume… gehört mir genauso viel wie jedem anderen Menschen…“
WAIS 4, war zu der Zeit der Standard. Version 5 erscheint 2026.
Im letzten Jahr hatte ich gelernt, dass man hochbegabt sein kann, wenn man zwei Klassen wiederholt. Eben nicht zu dumm oder zu faul, sondern nicht-paaawns mit dem Schulsystem. Und dass Ungetestete auch beruflich manchmal unter ihren Möglichkeiten bleiben.
Ich war darauf angesprochen worden: "Sag mal, hast Du eigentlich schon mal einen Hochbegabten-Test gemacht?" - Hatte ich nicht. Wäre ich gar nicht auf die Idee gekommen.
Wer will schon ein Problem...?
Probleme müssen verschwinden.
Damit geht man nicht raus und baut ein Unternehmen auf. No Way.
"Das Problem" zu sein, war bis seit früher Kindheit mein grundlegendes Lebensgefühl.
Ich habe Bewusstsein erforscht auf der Suche nach der Ursache. Selbstdistanz erworben. Traumata aufgelöst. Ja doch, das kann man selber. Manche können
Und nun - da war es, das fehlende Glied in der Kette. Der Grund für mein lebenslanges, unerklärliches Anderssein.
Alles sortierte sich neu. Mein Selbstbewusstsein kehrte zu mir zurück.
Heute mache ich das, was ich am besten kann.
Anfänge...
Als Kind verstand ich das Verhalten von Menschen nicht.
Ich verstand nicht, was mit mir nicht stimmt.
Das hat mich angetrieben.
Oft ist es ein grundlegendes Hindernis, was den ganz eigenen Weg in Gang setzt. Wie wir es zu lösen versuchen, sagt viel über unseren Charakter.
In der eigenen Biographie liegen die eigene Motivation und die besten Ressourcen verborgen.
Die Frage "Warum tun Menschen anderen Menschen weh?" habe ich gestellt, da war ich 6 Jahre alt.
Wie ticken Menschen?" wurde das Lebens-Leitthema.

Ich habe früh angefangen, das Bewusstsein und die innere Welt zu erforschen.
Mit Meditation kam ich in der 5. und 6. Klasse in Kontakt. Im Religionsunterricht gab es ab und zu statt normalem Unterricht eine geführte Meditation. Für die meisten war "Nichtstun" eine willkommene Unterbrechung. Ich probierte es zu Hause allein.
Mit spätestens 15 Jahren habe ich das relativ regelmäßig praktiziert. Allein. Lehrer gab es damals noch kaum. Man konnte auch noch nicht im Internet nach einem suchen.

Mit 19 verbrachte ich das erste Mal eine Woche im Schweigen. Im Laufe der Jahre war ich auch auf igantianischen Exerzitien und in Zen-Retreats (Sesshin).
Ich habe viele meditative Praktiken und Methoden der Selbstreflexion kennengelernt. Meistens aber habe ich allein praktiziert.
Meditation ist für mich heute mehr eine Fähigkeit des Alltags. Ich kann meine Wahrnehmung außen und innen gleichzeitig halten. Viele Stunden auf einem Meditationskissen verbringe ich nur noch selten.
Mit 40 Jahren Erfahrung gehöre ich in Deutschland also zu den erfahrensten Menschen in diesem Bereich.
Über die Zeit habe ich Fähigkeiten ausgebildet, die man darüber trainiert: Erhöhte Konzentration und Selbstwahrnehmung. Selbstdistanz und Metakognitive Fähigkeiten. Auflösen schmerzhafter Erinnerungen und Kenntnis mentaler Prozesse.
Was wir im Leben getrennt lernen und meiste getrennt behandeln, ist bei mir inzwischen weitgehend integriert. In meinem defragmentierten, mentalen Netzwerk kann ich über unterschiedliche Kontexte hinweg Zusammenhänge schaffen.

In den letzten Jahren beobachte ich, dass Meditations-Techniken und Bewusstseinsarbeit zunehmend in den Business-Kontext einwandern. Allerdings werden sie häufig der dort herrschenden Ideologie unterworfen oder zerschellen am Selbstverbesserungs-Wahn.
Vor allem Leadership-Training bauen zunehmend auf Bewusstseinsarbeit. Allerdings wird meist mehr versprochen, als gehalten wird. Es gehört eher zum guten Ton.
Körper und Geist...

Wie sehr Körper und Geist miteinander verflochten sind, wurde ein zunehmend wichtiges Thema.
Im Profisport gibt es einen Boom des Mentaltrainings. Umgekehrt wird die Bedeutung einer Körperhaltung für den Geist immer noch unterschätzt.
Viel Aufschluss gaben die Übungen zum Körpertheater des Mimen und Schauspielers Werner Müller an der Uni Erlangen.
Daneben habe ich Yoga gelernt und mache Taiji im Chen Stil.


Auch Musik hat großen Einfluss auf unseren Geist.
Seit der 3. Klasse Grundschule war Musik Teil meines Lebens. Wir haben 3-stimmig gesungen und es gab eine große Zahl von Orff-Instrumenten.
Daneben habe ich etwas Klavier gelernt. Jedoch aber ich so schüchtern, dass ich nichtmal vor meinem Lehrer spielen konnte. Also gab ich es auf. Heute hilft es mir bei der Eingabe übers Tasten-Keyboard.
Im Kammerchor der Oberstufe - mit 3 bis 4 Personen pro Stimme besetzt - war schließlich das Niveau so hoch, dass ich später m Unichor mich do gelangweilt habe, dass ich nach einem Semester ausgetraten bin.
Etwas Djembé, Bodypercussion, Didgeridoo und Obertonsingen habe ich in Workshops oder von Freunden gelernt. Wir haben zusammen improvisiert und hatten damit auch kleine Auftritte.
Seit 2022 produziere ich Musik auf Ableton Live (DAW). Allerdings habe ich nicht ao viel Zeit, um nur Musik zu machen. Und ich muss ja auch mal weg vom Computer.
Am liebsten würde ich wieder live Musik machen.
Vorerst nutze ich meine Kenntnisse, um Podcast zu machen.
Schaut man erstmal hin, werden viel mehr unausgelebte sexuelle Phantasien sichtbar, als die allermeisten Menschen annehmen.
Machtspiele von politischen Vertretern. Karriere-geile Führungskräfte. Großmachtphatasten. Gewaltbereite Schläger. Ja-Sager. Peaple-Pleaser. Trophäen-Eltern. Dauer-Zocker. Selbstausbäuter. ....
Die Welt ist voll davon.
Während wir Hollywood-Filme anschauen.
Den wohl größten - und am meisten unterschätzten - Einfluss auf unseren Geist, haben (neben den großen und kleinen Traumata) sexuelle Phantasien.
Nicht zufällig endet in Hollywood der Liebes-Film mit dem ersten Kuss. Und der Krimi startet im Bett.
Das Ideal der großen, ewigen Liebe mit dem alles erfüllenden Orgasmus ist mehr eine Erfindung unserer sexualisierten Filmwelt als die Wirklichkeit. Was da nicht passt, fällt unter "pervers". Im besten Fall landet jemand damit bei uns am BDSM-Stammtisch.
Normal über Sex reden können die wenigsten.
Im BDSM ist es normal. Alles beruht auf Konsens und Vertrauen, und reden über die eigenen Bedürfnisse, Wünsche und Grenzen ist Voraussetzung. So entsteht der Safe Space, in dem ungewöhnlichere Wünsche schadlos ausgelebt werden können.
Ein Tabu ist bei uns nur ein Spielzeug fürs Kopfkino. Phantasien und Erfahrungen, über die man gar nicht erst reden darf, gibt es nicht.
Meine Herkunft...
Ursprünglich komme ich aus dem Ampertal nördlich von München. Meine Eltern waren "Zuagroaste", also damals Fremde am Ort.
Sie lebten anders und sprachen Hochdeutsch. Beide stammten aus Familien, die im bzw. am Ende des 2. Weltkriegs ihre Heimat und ihren Besitz verloren hatten.
Sie bauten ein eigenes Haus, retteten ein 12,5m-Holzschiff vor dem Schrottplatz und machten aus einem Mercedes-Transporter ein Wohnmobil. Für legendäre Feiern wurde das Beiboot zum Getränkekühler, das Großsegel zum bunt beleuchteten Wolkenhimmel und zwei IKEA-Gartenbänke zur Bar.
Ich habe früh gelernt, aus "Nichts" etwas zu machen. Was nicht da war, wurde selbst gebaut.

Heute nennt man uns Gen X. Was immer das heißen soll.
Oder Digital Immigrants. So als ob es vorher schon viel gegeben hätte, um drin einzuwandern.
Home-Compter waren Kisten mit schwarzen Kästen. Der erste ist bei uns zu Hause eingewandert, als ich etwa 15 war. Ein C64. Das war noch mit DOS und Basic und flappernden Floppy Discs. Fenster und Maus kam später.
Festplatten zu partionieren habe ich mir von meinem Vater abgeschaut. Laufwerke einzuschrauben und Linux zu administrieren, habe ich mir selber beigebracht. Und auch sonst das meiste.
Aber X stand ja auch ursprünglich für nicht-definiert. Gefällt mir besser.
Akademische Ausbildung...

Ich habe ein Diplom in Theologie und eine Bakkalaureat in Philosophie von der Jesuitenhochschule Sankt Georgen in Frankfurt.
Nach dem Studium bin ich aus der Kirche ausgetreten und jeden ideologischen Kontext verlassen.
Religionswissenschaften, Normenbegründung, Ritual Studies. Pädagogik und Seelsorge waren mir immer näher als das biblisch-kirchliche "Kerngeschäft".
In Philosophie lag mein Schwerpunkt in Analytic Philosophy of Mind. Außerdem beschäftigte ich mich mit Sprache, Wissenschaftstheorie und Ethik.
Aufgehört zu studieren habe ich nie, auch wenn ich nicht an einer Hochschule eingeschrieben bin. Die Entwicklungen in Hirnforschung, Kognitionswissenschaften, Psychologie, Psychiatrie... verfolge ich seit Jahrzehnten.
Heute beschäftige ich mich aber eher mit Naturwissenschaften, Wirtschaft und Mathematik.
Neben Schule und Studium...
Du konntest gut in Mathe sein, aber als Frau hat niemand sich dich als Mathematikerin oder Informatikerin vorgestellt. Das war unweiblich.
Außerdem herrschte die Ansicht, dass Männer besser in Logik und bei Führungqualitäten seien und Frauen besser in Sprache und Sozialem.
Also schlecht bezahltes für Frauen, gut bezahltes für Männer.
Wie ich zum Theologie-Studium kam?
Über mein Engagement bei der Schülerzeitung - damals wurden noch Letraset-Buchstaben gerubbelt - kam ich mit politisch engagierten jungen Leuten in Kontakt.
Die opportunistische Mehrheit war bereit, für größere Aufmerksamkeit Unwahrheiten zu verbreiten: "Solange es uns nützt...!"
Infolgedessen habe ich mich von der politischen Szene abgewandt und bin mit 18 in die kirchliche Jugendarbeit eigestiegen.
Ein MINT-Fach habe ich mir nach 15 Jahren Schule nicht mehr zugetraut.

Viele Jahre habe ich Gruppen, Kurse und Zeltlager geleitet, war in der Aufsicht von Jugend-Partys und in der regionalen Vertretung. Habe die Halle der Stille für den DEKT mit vorbereitet und das Europäische Jugendtreffen. Dabei ist mein Methodenpoo
Mein Interesse an Organisationsentwicklung geht zurück auf einen Praktikum früh im Studium, bei dem ich auf Seminaren für Kirchenvorstände die frappierende Wirkung eines neuen Blickwinkels erlebt habe. Die Großgruppenmethoden Open Space Technologie und World Café habe ich in Veranstaltungen live kennengelernt.
Seit etwa 2010 beschäftige ich mich mit Unternehmensgründung und Solopreneurship.
Anders...
Oft hat Anderssein an einem Punkt Folgen für weitere Bereiche. Karrierewege passen nicht. Jobbörsen sind auf den Mainstream ausgelegt. Es wird schwieriger, einen Partner zu finden.
Wer einmal nicht im Mainstream mit schwimmen kann, dem wird klar, wie genormt unsere Gesellschaft ist. Wie viele Menschen an irgendeinem Punkt aus dem System fallen. Darin nicht vorkommen. Keine Ansprechpartner finden.
Das ist kein Privileg.
Außer man ist Kunstschaffender.
Die breite Straße der Einförmigkeit und den einen Weg für alle wird es so nicht mehr geben.
Das verunsichert viele.
Doch ich habe mich immer schon außerhalb der üblichen Bahnen bewegt: Unsicheres Gelände ist meine Heimat.
Ich habe keine Angst vor Komplexität und unbekanntem Gelände.
Auch nicht vor dem inneren Schmerz. Vor meinem nicht. Vor Deinem auch nicht.
Jeder Begleiter geht immer nur so weit mit, bis die eigenen Grenzen und der eigene Schmerz in Reichweite kommen. An meine wirst du nicht anstoßen.
Ich verkaufe Dir nicht meinen eigenen Weg. Wenn Du meine Skills brauchst, buch Dir mein Gehirn dazu.
Anderssein ist eine Beschreibung. Keine Qualität.
Du musst nicht meinen Weg gehen, um von mir als Mentorin zu profitieren.
Geh Deinen eigenen. Ich begleite Dich an Stellen, wo Du alleine nicht weiter kommst.
Eine Mentorin kennt nicht den Weg des Protagonisten. Sie sieht Dinge, die andere nicht sehen.
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